Vita

Ascelina Klee ist eine klassisch ausgebildete Mezzosopranistin, gebürtig aus dem Kreis Höxter (NRW), die als Liedinterpretin und Konzertsängerin ebenso gefragt ist, wie auf der Opernbühne.

 

Sie begann ihren musikalischen Werdegang an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg in der Klasse von Prof. Geert Smits und erhielt wichtige Impulse im Bereich Lied von Prof. Burkhard Kehring. 2018 schloss sie den künstlerisch- pädagogischen Bachelor in Hamburg ab und studiert derzeit im Masterstudiengang an der Royal Academy of Music London bei Prof. Elizabeth Ritchie und Joseph Middleton.

 

Zahlreiche Meisterkurse u.a. bei Krisztina Laki, Simone Kermes, Florian Boesch, Roger Vignoles und Iain Ledingham ergänzen ihre Ausbildung.

 

Im Opernfach wird Ascelina Klee im Juli 2020 bei der Kammeroper Schloss Rheinsberg als Pamela in D.F.E. Aubers “Fra Diavolo oder Das Gasthaus in Terracina” zu hören sein. Auch schon während ihres Studiums übernahm sie solistische Partien, u.a. Ottavia (L´incoronazione di Poppea/C.Monteverdi) an der opera stabile der Hamburgischen Staatsoper, Charlotte (Werther/J.Massenet) und Hermia (A Midsummer Night´s Dream/B.Britten) bei den Opernszenen der Royal Academy of Music in London, Cherubino (Le nozze di Figaro/W.A.Mozart) und Dorabella (Così fan tutte/W.A.Mozart) bei Opernszenen in Italien im Sommer 2019, sowie den 3.Knaben (Die Zauberflöte/W.A.Mozart) an der HfMT Hamburg mit den Symphonikern Hamburg unter der Leitung von Prof. Willem Wentzel.


Im Konzertfach zählen zu Ascelina Klees Kernrepertoire Werke von J.S. Bach, G.F. Händel, W.A. Mozart und F. Mendelssohn- Bartholdy, aber auch seltener gespielte Werke von Zsolt Gárdonyi und A.M. Brunckhorst. Als Konzertsängerin ist sie besonders im Raum Hamburg gefragt und sang solistisch bereits zahlreiche Konzerte an den Hamburger Hauptkirchen. Zu den besonderen Höhepunkten gehörten u.a. die Erstaufführung des Werkes “Requiem Ebraico” (E. Zeisl) mit der Hamburger Camerata an der St. Petri Kirche (2018/2019), sowie das “Oratorio de Noël” (C.Saint- Saëns) und das “Weihnachtsoratorium I” (J.S.Bach) an der St. Michaelis Kirche (2018).


Im Liedbereich sucht Ascelina Klee, neben der klassischen Form des Liederabends, auch nach neuen Formen, wie einer Verbindung zwischen Musiktheater und Lied. Daraus resultierten Projekte, wie der performative Liederabend “Fillu” in Zusammenarbeit mit Green Opera (2019/20).


Ascelina Klee ist Stipendiatin der Konrad-Adenauer Stiftung, der Royal Academy of Music London, dem Yehudi Menuhin Live Music Now e.V. Hamburg und wird vom Josephine Baker Trust unterstützt. Außerdem ist sie Preisträgerin der Kammeroper Schloss Rheinsberg (2020) und Kulturpreisträgerin des Kreises Höxter.

 

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„Die Solistin Ascelina Klee überzeugte durch eine angemessene uneitle Schlichtheit ihrer Gestaltung und setzte manch empfindsamen Akzent.“

Dagmar Korth (Westfalenblatt)

Klee besang die naive, die leidenschaftliche und die erloschene Liebe mit großem Stimmvolumen und musikalischem Feingefühl.

Imme Lohmeyer-Lorek (Neue Westfälische)
 

Ascelina Klee verlieh dem schlichten Lied „Gott, mein Hirte, hüte mich“ nach Psalm 23 im Zwiegespräch mit dem Chor eine große Innigkeit.

Elisabeth Affani (Neue Westfälische)